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Andre Jasmog berichtet: Wer ist die DS wirklich?

  • Andre Jasmog, berichtet
  • Jan 12, 2017
  • 5 min read

Andre Jasmog's Wagen, Handybild

(Bild von Jasmog's Wagen)

Andre Jasmog veröffentlicht seinen zweiten Bericht, dieses Mal, wie er die DS ausspionierte:

Seit Tagen regnete es schon und es sah nicht nach Besserung aus. Ich hatte nasse Hände und matschige Schuhe, jedoch sollte ich lieber von ganz von Vorn anfangen. Es war mittlerweile 3:00 Uhr Morgens, als ich meinen Wagen hinter der alten Chemiefabrik versteckte und mich leise zur Hintertür schlich. Dicke Reifenspuren zogen sich über den Hof der Fabrik, vielleicht waren sie von einem großen LKW, ich konnte sie nicht deuten.

Ich lief also zur Tür und trat öfter als geplant durch den Matsch, obwohl ich den Pfützen ausweichen wollte. Als ich vor der Tür stand stellte ich fest, dass sie verschlossen war, also holte ich einen Ditrich auch meiner Jackentasche und versuchte das Schloss zu knacken. Es brauchte mehrere Versuche, bis ich es dann endlich schaffte und das Schloss der Tür zurücksprang und ich sie öffnen konnte. Ich stieß sie mit den Fingerspitzen vorsichtig auf, doch sie quietschte trotzdem.

Als ich endlich in der Fabrik stand, schloss ich die Tür hinter mir und schaltete meine Taschenlampe an, denn es war dunkel und ich konnte meine Hand vor Augen nicht sehen. Ein merkwürdiger Geruch stieg in meine Nase, es sehr roch chemisch, jedoch konnte ich den Geruch nicht zuordnen. Ich hatte eine Vorahnung, was in dieser Fabrik passiert, also schlich ich weiter. Mit meiner Lampe sah ich eine weitere Tür, jedoch fiel mir sofort auf, dass durch den Türschlitz ein schwacher Lichtstrahl hindurch schien.

Ich schaltete die Taschenlampe aus und hob meine Hand langsam in Richtung Türklinke. Ich öffnete einen Spalt und sah mit einem Auge durch den Schlitz. Vor mir konnte ich ein langes Regal erkennen, auf dem viele Kartons standen. Ich sah dies als Deckungsmöglichkeit und schlich in die Halle. Hinter dem Regal konnte ich einige Gestalten ausmachen, welche sich unterhielten. Geduckt lief ich also entlang des Regals und schlich mich an den Personen vorbei.

Ich konnte erkennen, dass einer große Tattoos an den Armen hatte und eine Uniform trug. Dabei hatte er eine Waffe in der Hand. Erst jetzt verstand ich die Situation, der tätowierte drohte einem Arbeiter, er solle schneller arbeiten und hielt ihm dabei die Waffe an den Hinterkopf. Mein Herz sagte, ich solle etwas unternehmen, jedoch erinnerte mein Verstand mich, dass ich den Drohenden kaum überwinden könnte, trotz Überraschungsmoment.

Also schlich ich weiter und suchte Deckung beim nächsten Regal. Wieder sah ich einen tätowierten und einen Arbeiter, nur dieses mal stand der Arbeiter an einem Tisch und füllte seltsame Substanzen in kleine Gläser. Nachdem er das tat, legte er diese behutsam in eine Kiste, auf welcher ein Logo eines Skorpions gedruckt war. Waren Sie es wirklich? Ich hatte keine Beweise, schließlich konnte ja jeder mit einem Drucker ein Logo auf einen Karton drucken.

Jedoch klingelte in diesen Moment das Telefon des Herren. Er stellte sich mit dem Namen Spencer vor und er unterhielt sich in lauten Worten mit einer Person namens Morto. Sofort rutschte mein Herz einen Zentimeter tiefer, als ich erfuhr, wer diese Leute sind. Sie unterhielten sich über den Fortschritt der Produktion von Meth und dass die neue Formel doppelt so stark wirke und nur halb so viele Ressourcen koste.

Ich hockte noch eine Weile hinter dem Regal, denn ich wusste nicht, was ich tun sollte. Spencer sagte, etwas von einem LKW, welcher in Kürze ankommen solle. Nun hatte ich wirklich genug gehört, ich drehte mich langsam um und blickte auf matschige Schuhe. Mein Blick hob sich langsam und glitt an dem Beinen einer Person hinauf, bis hin zum Gesicht. Ich schloss meine Augen und spürte den Lauf einer SPAR 16 an meiner Stirn.

Mein Schicksal ist besiegelt, dachte ich, als ich die Augen wieder öffnete und mich wunderte, warum ich noch nicht tot bin. Die Person fragte mich, ob ich mich verlaufen habe und was ich hier suche. Ich stammelte sinnlose Antworten, von wegen, ich hätte mich auf der Suche nach den Toiletten verlaufen und sei in diese Fabrik gelaufen, um auf das stille Örtchen zu gelangen.

Ob Ihr es glaub oder nicht, er nahm mir meine Ausrede ab und fragte mich, wie viel ich gesehen habe. Ich antwortete ihm, dass ich nicht wisse, was er meine, woraufhin er mich grimmig ansah. Er meinte, dass mein Glückstag sei und ich sofort verschwinden solle, bevor er es sich anders überlege. Ich nickte ihm zu und schnellte aus der Fabrik. Ich schlug die Tür hinter mir zu und sprang im selben Moment hinter einen Müllcontainer, denn ich sah, wie ein LKW den Hof passierte.

Der Fahrer erkannte mich nicht und stieg aus seiner Fahrerkabine. Er lief in schnellen schritten Richtung Tür, öffnete diese und trat ein. Es dauerte eine Weile und ich vernahm 13 Schüsse aus der Fabrik. Ich hatte große Angst und blieb daher starr in meiner Deckung. Plötzlich sprinteten Spencer und die zwei anderen Mitglieder der DS aus der Fabrik.

Die zwei unbekannten DS'ler trugen jeweils ihre Waffen auf den Rücken und zwei Kartons , mit dem Skorpion zum LKW. Spencer selbst trug nur seine Waffe und ein Klemmbrett mit der Aufschrift „NEUE FORMEL“. Sie stiegen in den LKW ein und fuhren los. Von den zwei Arbeitern und dem LKW Fahrer war keine Spur.

Ich kroch durch den Matsch zu meinem Auto, setzte mich hinein und fuhr los. Ich folgte dem LKW unauffällig, sodass er mich nicht sehen konnte. Langsam hatte ich Übung in geheimen Verfolgungen, nur dass meine Deckung aufflog, beschäftigte mich am Meisten. Ich dachte darüber nach, was passieren würde, wenn ich wieder entdeckt würde und folgte dem LKW bis zu einem Haus zwischen Agios und Airfield.

Die drei DS'ler brachten die vier scheinbar schweren Kartons in das Haus und kamen Stunden später wieder mit doppelt so vielen Kartons heraus, welche sichtlich leichter aussahen. Sie lagerten die Kartons wieder im LKW und fuhren erneut los. Ich blieb in sicherer Entfernung und folgten ihnen.

Einige Zeit später hielten sie an einem alten Haus an und brachten die Kartons zu einem glatzköpfigen Typen. Dieser übergab ihnen zwei silberne Koffer, von denen Spencer einen öffnete. Ich traute meinen Augen nicht: Sie stellen mit Zwangsarbeitern Drogen her, erschießen ihre Arbeiter, strecken die Drogen mit anderen Substanzen und verkaufen diese bei einem reichen Typen!

Ich beobachtete alles genau, selbst wie sie wieder abfuhren. Ich folgte Spencer sechs Wochen lang, wie die GP und sah vieles, was ich der DS niemals zutraute: Drogenhandel & Herstellung von Crystal Meth, Marihuana und weiteren Substanzen, zudem schmuggeln sie Waffen und Drogen über die Grenze zum Outland, überfallen Bürger an Schmuck-, Diamanten und Benzinhändlern und nehmen Geisel aus der zivilen Bevölkerung.

Ist es wirklich das, was uns alle von der DS verschweigen? Sind dies all ihre dunklen Geheimnisse? Gibt es noch mehr schmutzige Geschäfte? Mehr konnte ich nicht herausfinden, da ich in der Zeit, in der ich sie beobachtet habe, noch ein zweites Mal enttarnt wurde, jedoch konnte ich mit meinem Wagen fliehen, bevor schlimmeres passieren konnte. Lediglich mein treuer Wagen wurde von Ihren Kugeln durchlöchert, als sie versuchten, meine Reifen zu zerschießen.

 
 
 

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