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Andre Jasmog ermittelt: Wer ist die GP eigendlich?

  • Andre Jasmog, berichtet
  • Jan 10, 2017
  • 6 min read

________________________________________________________________________________________________ Nun, habt Ihr sicher die Interviews

mit beiden Parteien gelesen & habt Euch schon eine eigene kleine Meinung gebildet. Vergesst nicht, im Bürgerforum abzustimmen, wie euch die Interviews gefallen, uns würde das wirklich interessieren, wie die Beiträge bei Euch ankommen. Aber nun sind wir an der Reihe & teilen Euch mit, was unser geheimer Reporter von beiden Gruppierungen herausgefunden hat. Natürlich ist aus Sicherheitsgründen, der Name unseres verdeckten Reporters geändert worden, da er wertvolle Informationen aufgedeckt hat. Andre Jasmog berichtet: "Es sind jetzt schon zwölf Wochen ins Land gegangen, als ich anfing, beide Parteien heimlich zu bespitzeln, was mich natürlich oft in Lebensgefahr brachte und mich zwei Mal fast enttarnte. Beginnen möchte ich mit der Governors Patrouille, welche ich zuerst sechs Wochen lang beobachtete und verfolgte.

Ich habe schon oft auf dem Marktplatz in Kavala gehört, dass die GP eine schreckliche, brutale, skrupellose & verlogene Rebellenorganisation sei. Jedoch wollte ich mich dem selbst überzeugen und rüstete mich für meine Mission. Ich bin ehrlich, ich hatte extrem Angst und Zweifel zum Beginn des Ganzen, riss mich dann doch zusammen und zog es durch.

Es war ein gewöhnlicher Donnerstag Abend, es regnete wie Scheiße und es war kalt. SUV geparkt, Motor aus und Lichter aus. So saß ich im Wagen und wartete Stunden an der Garage in Kavala.

Mittlerweile war es 22:00 Uhr, die Regentropfen prallten auf meinen Wagen und liefen an den Scheiben herunter. Im Licht der Laternen konnte ich einigermaßen zwei Gestalten erkennen, welche eine Art Uniform trugen, die man der GP zuordnen konnte. Die zwei unterhielten sich eine Weile. Ich weiß nicht worum es ging und was sie um diese Zeit, bei diesem Wetter im Regen zu bereden hatten.

Es war sehr dunkel, normal für diese Jahreszeit, also holte ich mein Fernglas heraus und spähte unauffällig in ihre Richtung. Ich war mir dann sicher, dass es sich um mindestens ein Mitglied der GP handelte. wer die andere Person war oder sein könnte, konnte ich nicht erkennen, da der GP'ler mir die Sicht auf ihn verdeckte. Meine Standheizung brachte meine Frontscheibe leicht zum beschlagen und es roch nach warmer Luft, welche aus den Ventilatoren strömte. Ich liebe den Geruch von Leder im Auto und das Gefühl von einem Lenkrad, welches nicht abgegriffen war. Sie unterhielten sich noch einige Zeit, bis der GP'ler sich von der unbekannten Person verabschiedete. Die Person verschwand richtung Bürgermeister-Villa und der GP'ler bewegte sich in Richtung meines Wagens. Ich packte mein Fernglas weg und duckte mich. Er lief an meinem Wagen vorbei, sah mich nicht und stieg in seinen SUV. Er fuhr los und bog nach Rechts ab, also schaltete ich den Motor an und folgte ihm. Ich ließ das Licht meines Wagens aus und hoffte, dass keine Polizei unterwegs war. Genügend Abstand zum anderen Wagen hatte ich, er konnte mich also nicht in den Spiegeln sehen, doch trotzdem hatte ich eine zitternde Hand. Ich wusste nicht wohin er mich führen würde und wie lange ich ihm folgen könnte, bis ich ihn verlieren würde. Nach fast 7 Minuten, welche mir wie eine Ewigkeit vorkamen, hielt sein Wagen auf der Straße an. Ich sah ihn aussteigen und tat es ihm gleich. Vor seinem Wagen war eine Limosine liegengeblieben und er schien mit dem Fahrer zu reden. Es war extrem unangenehm, zwischen Sträuchern umherzukriechen, aber ich wollte meine Deckung nicht verlieren und unentdeckt bleiben. Ich hatte ein schlechtes Gefühl bei der Sache und dachte er würde den Fahrer der Limosine ausrauben, doch kam es anders als ich dachte. Ich schlich so weit heran, sodass ich Teile des Gesprächs mithören konnte. Der Fahrer der Limosine klagte, sein Wagen sei liegengeblieben, er würde nicht anspringen und er habe kein Telefon dabei um Hilfe zu rufen. Der GP'ler ging zu seinem Kofferaum, holte zwei Kabel heraus und lief zum Fahrer der Limosine, welcher bereits ausgestiegen ist, und half ihm mit einer Starthilfe. Er übergab ihm eine Visitenkarte mit den Worten "Ich bin von der GP und wir helfen jeden Zivilisten in Not", der Limosinenfahrer bedankte sich und sie unterhielten sich noch kurz weiter, nachdem sein Wagen wieder ansprang. Diesen Moment nutzte ich und schlich zu meinem Wagen zurück. Ich war voller Matsch und durchnässt, also drehte ich die Heizung weiter auf. Beide Wagen fuhren nach 3 weiteren Minuten wieder weiter. Vor der 90 Grad Kurve bog die Limosine nach Links weg und verschwandt in der Dunkelheit. Ich folgte dem GP'ler weiter, durch die Todeskurve bis nach Agios. Dort kam er vor einem Haus zum Stehen. Er stieg aus und ging in ein Haus. Ich stieg ebenfalls aus und ging wieder in die Nässe hinaus, hinüber zum Fenster und warf ein Blick hinein. Ich sah ihn, wie er seine Frau und seine zwei Kinder in den Arm nahm. Es sah aus, als würde er ihnen von seinem Tag berichten. Sie sahen alle sehr glücklich aus und schon bald gingen sie zu bett. Ich entschied mich, mich in meinem Wagen umzuziehen und zu übernachten. Am Morgen gegen 5:00 Uhr wurde ich durch ein Motorengeräusch wach. Meine Zielperson fuhr mit seinen Wagen wieder aus Agios heraus, richtung Todeskurve. Ich folgte ihm unauffällig und lange, bis wir zu einem alten Haus kamen. Dort sah ich noch weitere Mitglieder der GP mit ihren Wagen. Ich entschied mich trotzdem, meiner Zielperson zu folgen. Am späten Nachmittag fuhren sie vereinzelt davon, als Letzter jedoch meine Zielperson. Sie schaltete im Haus das Licht aus, schloss ab und stieg in den Wagen. Ich folgte ihm weiterhin unauffällig bis wir zum Glashändler zum Stehen kamen. Er brachte einen Karton voller Gläser hinein und kam mit einem Bündel Geld wieder heraus. Somit ging die Fahrt weiter und ich bemerkte, dass meine Tanknadel langsam den roten Bereich betrat. Ich musste etwas unternehmen, sonst würde ich liegenbleiben, aber ich entschied mich, der Zielperson weiter zu folgen. Und ein Glück: Wir fuhren in richtung Kavala und er hielt an einer Tankstelle an. Ich überlegte nicht lang und stellte meinen Wagen neben seinen an die Zapfsäule. Einen Moment habe ich gezögert, stieg aber doch aus. Jetzt sah ich ihn endlich mal aus der Nähe. Er war mittleren Alters und sah recht freundlich aus. Er tankte und bezahlte seine Rechnung an der Kasse. Ich tankte ebenfalls. Ich ging zur Kasse, als er fertig war und beim Zählen fiel mir auf, dass mir 50 A$ fehlten, ich stieß ein halblautes "SCHEIßE" aus und der GP'ler drehte sich zu mir um. Er fragte, ob alles okay sei und ich erklärte ihm meine Not. <Verdammt. Ich wollte doch nicht mit ihm komunizieren. Denk an die Missionen, die Typen sind gefährlich!> Er sah mein verzweifeltes Gesicht und lächelte. Ich schaute ihn verwundert an und in dem Moment drückte er mit 5000 A$ in die Hand. Ich konnte es nicht fassen, sagte ihm, ich könne dies nicht annehmen, doch er sicherte mir zu, dass es in Ordnung sei. Er meinte, zu mir, dass er von der GP sei und versuche, jedem Zivilisten zu helfen, wo er nur kann. Ich dankte ihm und war überzeugt, eines besseren belehrt worden zu sein, als das, was man sich auf der Straße über die GP erzählte. Ich bot ihm an, mich zu revangieren, er lehnte jedoch ab, mit der Begründung, dass er nicht viel habe, jedoch trotzdem alles gebe. Wir unterhielten uns über einige Dinge und über seinen Job, als Gasmacher. Er erzählte mir vom Kriegszustand zwischen der DS und der GP und dass aus Hass der DS ein solcher Zustand entstand. Er erklärte, dass sie einige Konflikte hatten und auch gewisse Provokationen der GP gegenüber der DS das Fass ins rollen gebacht habe, jedoch nur, weil die GP'ler angeblich wissen, was die DS wirklich ist und das sie nicht das sind, was sie vorgeben. Ich konnte plötzlich viele Dinge so gut nachvollziehen. Später verabschiedeten wir uns und er fuhr nach Agios zurück. Er dachte, ich sei meiner Wege gegangen, jedoch wartete ich wieder in der Nähe seines Hauses auf den nächsten Tag und auf den nächsten und auf den nächsten. Sechs Wochen vergingen, bis ich mir sicher war: Die GP geht zwar mit Waffen gegen den unterdrückenden Staat, die Polizei und die DS vor, tut dies jedoh allerdings wirklich zum Wohle der Bürger von Altis. Im Laufe der 6 Wochen habe ich noch viele weitere GP'ler bespitzelt und verfolgt. Nun kann man sich sicher sein: Keinesfalls sind die GP'ler gegen die Bürger Altis. Sie wollen nur unseren Bestand, unser Leben, unsere Zukunft sichern. Die Zukunft der Bürger von Altis. Ich habe auch oft, in der Zeit die Konflikte der GP mit der DS mitbekommen, sodass ich zu dem Entschluss kam, auch die DS zu bespitzeln... " FORTSETZUNG FOLGT

 
 
 

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